PZ-online: Umsatzplus bei OTC: Versender profitieren am stärksten

Die Nachfrage nach OTC-Arzneimitteln steigt: In Deutschland verkauften Apotheken zwischen Januar und September dieses Jahres 660 Millionen Packungen rezeptfreie Arzneimittel und Gesundheits­produkte wie diätische Lebensmittel. Das sind rund 8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie aus Zahlen des Marktforschungsinstituts IMS Health hervorgeht. Demnach konnten vor allem die Versender mit einem Absatzplus von 11 Prozent von dieser Entwicklung profitieren. Sie verschickten insgesamt 78 Millionen Packungen. Präsenzapotheken gaben 582 Millionen Präparate und damit etwa 7 Prozent mehr Packungen ab.

 

Die Nachfrage nach OTC-Arzneimitteln steigt: In Deutschland verkauften Apotheken zwischen Januar und September dieses Jahres 660 Millionen Packungen rezeptfreie Arzneimittel und Gesundheits­produkte wie diätische Lebensmittel. Das sind rund 8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie aus Zahlen des Marktforschungsinstituts IMS Health hervorgeht. Demnach konnten vor allem die Versender mit einem Absatzplus von 11 Prozent von dieser Entwicklung profitieren. Sie verschickten insgesamt 78 Millionen Packungen. Präsenzapotheken gaben 582 Millionen Präparate und damit etwa 7 Prozent mehr Packungen ab.

Ein ähnliches Ergebnis zeigt sich mit Blick auf die Umsätze. In den ersten neun Monaten dieses Jahres setzten Apotheken etwa 6 Milliarden Euro mit OTC-Präparaten und Gesundheitsmitteln um (plus 9 Prozent). Versandapotheken legten dabei überdurchschnittlich zu – um 11 Prozent auf dann 767 Millionen Euro. Das Gros der Umsätze läuft mit 5,2 Milliarden aber nach wie vor über die Offizin (plus 9 Prozent).

Dabei verteilen sich die Zuwächse im Gesamtmarkt auf beinahe alle Präparategruppen. Einzige Ausnahme sind Produkte zur Gewichtsreduktion, mit denen Apotheker IMS Health zufolge im ersten Dreivierteljahr 2,4 Prozent weniger umsetzen konnten als im Vorjahreszeitraum. Mit stolzen 19,5 Prozent fiel das Umsatzplus bei den Husten- und Erkältungsmitteln besonders stark aus.

Im Schnitt entfallen 13 Prozent der Umsätze auf Versandapotheken. Mittel gegen Übelkeit und Erkältungspräparate liegen mit einem Anteil von 8 Prozent beziehungsweise 9 Prozent deutlich darunter. Anders sieht es hingegen bei Entwöhnungsmitteln und Produkten zur Gewichtsreduktion aus. Hier liefen zwischen Januar und September bereits 21 Prozent beziehungsweise 35 Prozent der Umsätze über die Versender. Die IMS-Zahlen basieren auf Daten aus rund 4000 Apotheken und einer gesonderten Auswertung zum Versandhandel. (sch)

17.12.2015 l PZ

Den vollständigen Artikel finden Sie auf der Website der Pharmazeutischen Zeitung Online unter folgendem Link.

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