conhIT 2016: focus eHealth-Gesetz – Der Durchbruch für AMTS?

Der Bundesverband Gesundheits-IT hat am Eröffnungstag der conhIT 2016 (Connecting Healthcare IT, Europas größte Fachmesse für Gesundheits-IT in Berlin) zu einer Podiumsdiskussion mit dem Thema Arzneimitteltherapiesicherheit, kurz AMTS eingeladen. Der BVDVA-Vorsitzende Christian Buse und seine Mit-Diskutanten haben einen weiten Bogen über den Digitalisierungsstand im deutschen Gesundheitswesen gespannt.

ConHit 2016 Buse

V.l.n.r.: Dr. Martin Specht, Uniklinikum Jena; Lars Polap, GF Pharmatechnik; Dr. Juliane Kresser, ifap Service Institut; Christian Buse und Claudia Dirks, HIMMS Europe (Moderation)

Wo stehen die Vernetzungsaktivitäten der Leistungserbringer? Ärzte haben viele unterschiedliche IT-Systeme, mit denen Patientendaten bearbeitet werden. In der Apotheke soll nach dem Stand der aktuellen Gesetzgebung mit einem analogen Medikationsplan gearbeitet werden. Der Apotheker bleibt aber trotz seiner pharmazeutischen Kompetenzen u.U. nur ein ärztlicher Erfüllungsgehilfe. Fazit: Es ist noch viel zu tun auf dem Weg hin zu gemeinsamen Standards, wo sich Arzt und Apotheker im Sinne der Patientensicherheit digital ergänzen und gegenseitig unterstützen. Im Kern wurde in dieser interessanten Diskussion folglich festgehalten, dass die nahe Zukunft der Digitalisierung im Gesundheitswesen, von der Entwicklung einheitlicher technischen Standard geprägt sein muss, um die Potenziale insbesondere in der Arzneimitteltherapiesicherheit voll auszuschöpfen.

Für weitere Berichterstattung über die conhIT 2016 und Aktuelles rund um die Digitalisierung im Gesundheitswesen folgen Sie dem BVDVA auf Twitter und Facebook!

 

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