Handelsblatt: Medikamente aus dem Netz

Jeder zweite Deutsche kauft frei verkäufliche Medikamente nicht nur in der Apotheke, sondern auch bei Online-Händlern. Das elektronische Rezept könnte den Arzneimittelversand weiter voranbringen. Frankfurt. Frei verkäufliche Arzneimittel kauft jeder zweite Deutsche nicht nur in der Apotheke vor Ort, sondern auch über den Medikamentenversand. Inzwischen ist dieser Weg „in der Bevölkerung angekommen“, sagt Christian Buse, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands deutscher Versandapotheken.

Rund elf Prozent des Apothekenumsatzes mit frei verkäuflichen Arzneimitteln und Kosmetikprodukten können die deutschen Versandapotheken mittlerweile auf sich vereinen – mehr als 1,2 Milliarden Euro Umsatz. Aber während bei Mode, Bücher und Musik die Onlineumsätze seit Jahren dynamisch steigen, kommt der Medikamentenversand im wichtigsten Bereich des Apothekenmarkts nicht recht vom Fleck: bei den rezeptpflichtigen Arzneimitteln. Gerade einmal 300 Millionen Euro setzt der Versandhandel in diesem Bereich um, wie die Daten des Marktforschungsinstituts IMS Health zeigen. Die Hürde, ein Rezept zu verschicken, ist für viele Verbraucher zu hoch.

Um der Branche neuen Schub zu geben, fordern die Arzneimittelversender deshalb die Einführung des E-Rezepts: „Das elektronische Rezept würde den Weg für die Bestellung im Internet entscheidend ebnen“, sagt Buse. „Und es könnte insgesamt das System effizienter machen für Ärzte, Krankenkassen und andere Anbieter.“

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