QuintleIMS: Rezeptfreie Produkte seit Herbst 2016 im Versandhandel verstärkt im Aufwind

QuintilesIMS hat anhand von Fakten aus dem Markt untersucht, wie sich das Bestellgeschäft nach dem EuGH-Urteil vom Oktober 2016 gegenüber der Zeit davor entwickelt hat. Es handelt sich um erste Analysen auf monatlicher Basis bis einschließlich Januar 2017, so dass noch eine gewisse Vorsicht bei der Interpretation der Marktzahlen geboten ist.

Erste Analysen zeigen: Zwischen Oktober 2016 und Januar 2017 erfährt der Versand von OTC-Arzneimitteln einen deutlichen Schub. Bei rezeptpflichtigen Medikamenten erhöht sich der monatliche Absatz nach Packungen ebenfalls, jedoch vergleichsweise wenig.

Gemessen am Apothekengesamtmarkt, also unter Einbeziehung von Vorortapotheken und Versandhandel, entfällt auf das gesamte Bestellgeschäft ein Anteil von fast 8 % nach Menge und knapp 4 % nach Wert. Der Anteil des Rx-Versands am gesamten Rx-Apothekenmarkt beträgt je 1 % nach Absatz und Umsatz. Rezeptpflichtige Arzneimittel gehen also zu 99 % in der Vorortoffizin über die Theke. Auf den OTC-Versand entfällt ein Anteil von 12 % nach Menge und 15 % nach Wert am gesamten OTC-Apothekenmarkt.

Den gesamten Bericht finden Sie hier.

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