Healthcare-Barometer 2020: Bürger offen für das E-Rezept

Es überrascht nicht eben stark: Die kürzlich veröffentlichte Studie Healthcare-Barometer 2020 der Beratungsgesellschaft PwC zeigt wieder, dass vielen das E-Rezept nicht früh genug kommen kann. Laut Umfrage können sich mehr als drei Viertel der Bundesbürger vorstellen, auf das E-Rezept umzusteigen.

Viele Beteiligte im Gesundheitswesen wünschen sich, dass das E-Rezept unter der Federführung der gematik noch in diesem Jahr bundesweit nutzbar wird. Gerade die staatlich finanzierte gematik kann die sichere Anbindung an die Infrastruktur und den Datenschutz der Patienten frei von wirtschaftlichen Fremdinteressen gewährleisten. Das E-Rezept bietet neben dem wegfallenden Papierverbrauch eine schnellere Versorgung und mehr Fälschungssicherheit.

Mehr als die Hälfte der Apotheker fühlen sich schlecht vorbereitet

aposcope befragte für eine Digitalisierungsstudie ebenso kürzlich 514 Apotheker und PTA. Das Ergebnis: Nur 40 Prozent der befragten Apothekeninhaber meinen, dass sie eher gut bis gut auf das E-Rezept vorbereitet sind. Ebenso wie sich die Bürger das Vertrauen in die digitale Anwendung E-Rezept, die später auch in die elektronische Patientenakte integriert werden soll, erarbeitet haben, benötigen auch die Apothekeninhaber die nötige Zuversicht. Nach einer Übergangsphase und der Anbindung an die Telematikinfrastruktur, können Apotheken Rezepte leichter empfangen und abrechnen. Schließlich bringt es auch ein wenig Automatisierung und damit eine Erleichterung in den Alltag der Apotheken, Ärzte und Patienten.

Die Themen E-Rezept und medizinische Apps werden auch auf dem 13. BVDVA-Kongress am 18. und 19. Juni in Berlin intensiv diskutiert werden. Verfolgen kann man die Diskussionen rund um innovative Arzneimittelversorgung übrigens auch auf Twitter unter #bvdva20

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