Umfrage der BKK: Im September bezogen 38 Prozent Arzneimittel über Versandapotheken

Im September hat das Meinungsforschungsinstitut Statista im Auftrag des BKK Dachverbands 3.000 Personen im Alter ab 18 Jahren aus ganz Deutschland online befragt: Wie haben sich Versicherte während der Corona-Pandemie mit notwendigen Arzneimitteln versorgt?

Von den Befragten haben 42 Prozent überhaupt Arzneimittel bezogen, von denen 73 Prozent die Apotheke vor Ort und 38 Prozent, teilweise zusätzlich, Versandapotheken wählten. Das Angebot der Versender wird laut BKK vor allem von den jüngeren Patienten angenommen. Es sei wichtig, um vor allem die strukturschwachen Regionen gut versorgt zu wissen. Der Versandhandel solle deshalb fester Teil des deutschen Gesundheitswesens bleiben.

Auch der Liefer- und Botendienst der Vor-Ort-Apotheken ist für 33 Prozent der Befragten eine Option. Dessen Vergütung soll ab Januar 2021 Eingang in das SGB V finden – in Form eines möglichen Zuschlags von 2,50 Euro für verschreibungspflichtige Arzneimittel je Lieferort und Tag. Im Gespräch ist auch, dass Apotheken Corona-Impfungen durchführen können. Laut Umfrage würden sich knapp 60 Prozent der Befragten (sehr) wahrscheinlich mit dem Corona-Impfstoff impfen lassen. Davon 89 Prozent beim Haus- und Facharzt, 20 Prozent bei öffentlichen Gesundheitsämtern, 17 Prozent von Betriebsärzten und 10 Prozent von Apothekern.

Themen der digitalen Gesundheitsversorgung wurden auch beim #bvdvaON diskutiert. Alle Aufzeichnungen der Podiumsdiskussionen und Panels finden Sie hier.

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