Arzneimittelversand schont das Klima

Nachhaltigkeit wird auch im Apothekenwesen immer wichtiger. Patienten und Verbraucher sind sensibilisiert – gerade in der andauernden Corona-Pandemie. Und immer mehr Studien beweisen: E-Commerce hat eine bessere Klimabilanz als der Handel vor Ort.

Die neueste Studie kommt von der Strategieberatung Oliver Wyman und den Logistics Advisory Experts, einem Spin-off der Universität St. Gallen. In acht europäischen Ländern, darunter Deutschland, ist der CO2-Ausstoß pro verkauftem Artikel aus einem Non-Food Sortiment über die gesamte Lieferkette hinweg beim Internet-Handel um den Faktor 1,6 (Bücher) bis 2,9 (Mode) geringer als im stationären Handel – konkret sprechen wir von z. B. 800 vs. 2.000 Gramm freigesetztes CO2. Der E-Commerce ist also bei weitem nicht der Klimasünder für den ihn so viele irrtümlich halten. Zudem spart der gebündelte Lieferverkehr in der Paketauslieferung das 4- bis 9-Fache an Individualverkehr. Das entlastet die Innenstädte.

Arzneimittelversand – Klimaneutralität im Visier

Die Auslieferung erfolgt zunehmend mit schadstoffarmen Fahrzeugen, die immer öfter – gerade in den Ballungsräumen – reine Elektrofahrzeuge sind. Das reduziert den Schadstoff- und Feinstaubausstoß. Die DHL bietet mit „Go Green“ sogar einen komplett klimaneutralen Versand an. Diese Nachhaltigkeit setzt sich mehr und mehr auch bei anderen Anbietern durch. Zudem kommen beim Arzneimittelversand mehr und mehr umweltfreundliche, recyclefähige Verpackungen zum Einsatz, was die Umwelt schützt. Wer sich wegen Bedenken rund um die Nachhaltigkeit bisher vom E-Commerce ferngehalten hat, gehen die Argumente aus.

Direkt zu den Studien (PDF): E-Commerce mit CO2-Effizienz durch LieferbündelungDie Bedeutung des E-Commerce für die deutsche Wirtschaft.

Die neuesten Anregungen zum innovativen Arzneimittelhandel erhalten Sie am 24./25. Juni auf dem #bvdvaON.

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