Meldungen

Das am 05.11.2015 vom Bundestag beschlossene Gesetz zur zweiten Änderung des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) wurde heute im Bundesgesetzblatt verkündet (BGBl. 2015 Teil I Nr. 49, Seite 2158). Die neuen Regelungen treten damit morgen in Kraft.

Endlich ist es soweit: anknüpfend an den sehr erfolgreichen #bvdva15 im Juni 2015 startet nun die inhaltliche Vorbereitung des 9. Kongress des Bundesverbandes Deutscher Versandapotheken (BVDVA). Der #bvdva16 setzt sowohl bei Form und inhaltlicher Ausrichtung neue Akzente.

Der Zwischenbericht des gemeinsamen Modellprojekts „Vernetzte Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) mit dem elektronischen Medikationsplan in Rheinland-Pfalz“ ist erfolgversprechend. Ziel des Projekts ist es, unerwünschte Wirkungen, Doppelverordnungen oder Wechselwirkungen von Arzneimitteln zu vermeiden. Dazu sollen Patientinnen und Patienten nach einem stationären Krankenhausaufenthalt einen Medikationsplan erhalten, der von Hausärzten und Apotheken elektronisch aktualisiert werden kann. Träger des im März 2015 gestarteten Modellprojekts sind das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium, die Landesapothekerkammer Rheinland-Pfalz, die Universitätsmedizin Mainz und die Techniker Krankenkasse.

Lichtenberg. Eine Befragung zum Thema „Telemedizin und digitale Gesundheit: Was will eigentlich der Bürger?“ hatte die im Bezirk beheimatete Versand-Apotheke Aponeo gemeinsam mit dem Bundesverband Deutscher Versandapotheken (BVDVA und der Emperra Digital Diabetes Care aus Potsdam in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse präsentierten die Auftraggeber am Mittwoch, 25. November, während einer Pressekonferenz im Radisson Blu Hotel am Alex.

Ab sofort müssen Internethändler von Medikamenten das im Juni eingeführte EU-Logo verpflichtend anzeigen. Über das Logo können Verbraucherinnen und Verbraucher prüfen, ob ein Händler behördlich erfasst und zum Versandhandel mit Humanarzneimitteln berechtigt ist.

Der Kauf von Medikamenten im Internet birgt Risiken, da illegale Händler häufig gefährliche Fälschungen auf den Markt bringen. Ab sofort profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher von EU-weiten Regelungen für mehr Sicherheit: Ein gemeinsames europäisches Logo kennzeichnet legale Händler. Über den Klick auf dieses Logo kann jeder leicht prüfen, ob ein Anbieter behördlich erfasst und grundsätzlich zum Versandhandel mit Humanarzneimitteln berechtigt ist.

Berlin - Bis das E-Health-Gesetz in der kommenden Woche in die öffentliche Anhörung geht, können Verbände und Organisationen noch ein letztes Mal ihre Forderungen und Argumente vortragen. Während die ABDA versucht, durch Zugeständnisse die Apotheker doch noch ins Spiel zu bringen, schwenkt der Bundesverband Deutscher Versandapotheken (BVDVA) voll auf die Digitalisierung ein.

Der Versandhandel mit OTC- und Freiwahlprodukten wird sich bis 2018 deutlich ausweiten. Das geht aus einer aktuellen Hochrechnung der Unternehmensberatung Sempora hervor. In Deutschland rechnet der Experte Arnt Tobias Brodtkorb mit einer Verdopplung. In anderen Ländern soll der Bereich deutlich an Fahrt aufnehmen.

Jeder zweite Internetnutzer bestellt online Arzneimittel. Vor allem die ältere Generation erspart sich nach einer Bitkom-Umfrage immer häufiger den Gang zur Apotheke.

Viele Jahre lang gab es Produkte, die sich einfach nicht über das Internet verkaufen ließen. Das waren zum Beispiel Möbel, Autos, Lebensmittel und Medikamente. Mittlerweile ist es zumindest nichts exotisches mehr, diese Produkte online zu bestellen, auch wenn das immer noch die Ausnahme darstellt. Das gilt für Lebensmittel genauso wie für Pharmazie-Produkte.

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