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Ausgangspunkt: Rechtsanwalt Fabian Virkus von der Leipziger Steuerberatungs- und Rechtsanwaltskanzlei Hönig und Partner, hat den GKV-Spitzenverband in einem Schreiben Ende November im Auftrag von neun Apothekern aufgefordert, zwei niederländische Versandapotheken für zwei Jahre von der GKV-Versorgung auszuschließen. Dabei argumentieren Virkus und seine Kollegen mit dem Rahmenvertrag gemäß § 129 SGB V. Darin hätten sich die teilnehmenden ausländischen Versender der deutschen Arzneimittelpreisverordnung (AMPreisV) unterworfen, um sich nach den geltenden Vorschriften die gesetzlichen Herstellerrabatte erstatten zu lassen. Hier die Stellungnahme von Dr. Markus Wiedemann, Zirngibl Rechtsanwälte Partnerschaft mbB:

Der Versandhandel mit rezeptfreien Arznei- und Gesundheitsmitteln verbucht im Dreivierteljahr 2016 ein Umsatzwachstum von 15 % und eine Mengensteigerung von 12 %. Etwas mehr als die Hälfte des Umsatzes und zwei Drittel aller Packungen entfallen auf die Produktsparte Arzneimittel. Danach folgen Gesundheitsmittel und Kosmetik- /Körperpflegeprodukte mit 23 % bzw. 15 % Umsatzanteil, während auf Medizin- (z. B. Tests, Hilfsmittel etc.) und Ernährungsprodukte jeweils nur ein geringer Anteil am gesamten Produktportfolio des Versandhandels entfällt. Medizinprodukte wachsen derzeit allerdings am stärksten (Umsatz +32 %/Absatz +24 %), weshalb sich ihr Anteil weiter erhöhen wird.

Berlin, 10.11.2016 – Die deutsche Apothekenlandschaft steht vor einem Umbruch. Die Menschen kaufen nicht verschreibungspflichtige Produkte wie Kosmetik immer häufiger auch in Drogerien oder bei Amazon. Und bei rezeptpflichtigen Arzneien haben ausländische Versandapotheken plötzlich Vorteile gegenüber den Apotheken im Inland – dafür sorgt eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs. Die so genannte Inländerdiskiminierung komme aus heiterem Himmel, so der Tenor auf der Tagung Zukunft Apotheke in Frankfurt. Der gemeinsame Senat der obersten Gerichtshöfe des Bundes habe eine klar gegenteilige Auffassung gehabt.

Der IMS Health Marktbericht informiert in kompakter Weise über die aktuelle Entwicklung im deutschen Arzneimittelmarkt. Der Bericht beinhaltet Analysen zu den Bereichen Pharmagesamtmarkt, Klinik- und Apothekenmarkt sowie zum GKVMarkt. Die vorliegende August-Ausgabe behandelt als Sonderthema die aktuelle Marktentwicklung rezeptfreier Analgetika. OTC-Arzneimittel zur Linderung von verschiedenen Schmerzen sind die am häufigsten nachgefragten Präparate im Apothekenmarkt. Dabei entfällt im 12-Monatszeitraum endend August 2016 die Hälfte der Zähleinheiten und die Hälfte des Umsatzes auf den Wirkstoff Ibuprofen.

Berlin, 11.10.2016 – Chronische Schmerzen im Unterleib. Dazu Durchfall, Verstopfung oder beides. Und das im Schnitt viele Jahre lang. Wer am so genannten Reizdarmsyndrom leidet, ist in seiner Lebensqualität dauerhaft erheblich eingeschränkt. „Überwiegend sind es Frauen im Alter von 20 bis 40 Jahren, die mit dem Problem zu tun haben“, sagt Nicola Gruber. Sie ist Heilpraktikerin mit eigener Praxis in Osnabrück. „Insgesamt sind fast 20 Prozent aller Menschen in Deutschland betroffen.“ Die Leidenszeit sei auch deshalb so lang, weil das Reizdarmsyndrom schulmedizinisch schlecht zu behandeln sei. Häufig würden nur schmerzstillende Mittel verordnet, teilweise auch Psychopharmaka. „Der Patient kann dann vermeintlich besser mit dem Problem leben.“ Die Symptome – beispielsweise eine drastisch veränderte Darmflora – blieben so aber bestehen. Alternative Therapien aus der Naturheilkunde wiederum werden von der Schulmedizin noch immer teilweise belächelt - fehlende Studien sind eines der Hauptargumente. Die Wirksamkeit lasse sich nicht nachweisen.

• Tabletten, Pillen und Co.: Bis zu 70 Prozent der Patienten halten sich nicht immer an Einnahmevorschrift • Patientensicherheit versus Fehler beim händischen Sortieren • Aponeo: Arzneien automatisch sortiert und verschweißt statt Großpackung

 

Alle Charts zu den Entwicklungen im OTC-Verkauf im Versandhandel finden Sie hier.

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Quelle: IMS Health 

Der IMS Health Marktbericht informiert in kompakter Weise über die aktuelle Entwicklung im deutschen Arzneimittelmarkt. Der Bericht beinhaltet Analysen zu den Bereichen Pharmagesamtmarkt, Klinik- und Apothekenmarkt sowie zum GKVMarkt. Die vorliegende Mai-Ausgabe beleuchtet als Sonderthema die Entwicklung im Markt der oralen Antikoagulantien. Für Patienten, die aufgrund ihrer Erkrankung dauerhaft Blutverdünner benötigen, gibt es mittlerweile Therapiealternativen in Form der sogenannten neuen oralen Antikoagulantien (NOAK).

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