GKV Versorgungsstrukturgesetz

Berlin, 20.03.2015 - Stellungnahme des BVDVA zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Versorgungsstärkungsgesetz – GKV-VSG) - öffentliche Anhörung im Bundestag am Mittwoch, den 25. März 15:30 - 18:30 Uhr

Der Bundesverband Deutscher Versandapotheken (BVDVA) ist seit 2004 Interessenvertreter und Dienstleister der zugelassenen deutschen Versandapotheken und schützt deren beruflichen, wirtschaftlichen und politischen Interessen. Der BVDVA arbeitet auf Landes- und Bundesebene und engagiert sich für die Sicherstellung einer hohen Qualität der pharmazeutischen Versorgung im Arzneimittelversandhandel, wobei die bestmögliche pharmazeutische Beratung und Betreuung der Patienten im Fokus steht.

Das von der Bundesregierung eingebrachte Gesetz mit dem Ziel, die qualitative, hochwertige und vor allem flächendeckende medizinische Versorgung sicherzustellen, findet die volle Unterstützung des BVDVA.

Herausgreifen möchten wir das konkrete Ziel, die Innovationen in der Versorgung und die Versorgungsforschung durch die Schaffung eines dafür vorgesehenen Fonds verstärkt zu fördern. Hier bieten die Arzneimittelversandhändler bereits heute eine Reihe von Maßnahmen zum Nutzen der Patienten an, die es weiter auszubauen gilt.

An aller erster Stelle ist hier das im Zuge des e-Health-Gesetzes geplante elektronische Rezept zu sehen. An diesem international bereits weit vorangetriebenen und erprobten Konzept, kommt auch Deutschland nicht vorbei. Ein weiterer Punkt ist der elektronische Medikationsplan, der mit seinen auch mobilen Anwendungsmöglichkeiten einen Meilenstein in der Versorgung und Arzneimitteltherapiesicherheit darstellt.

Arzneimittelversandapotheken sind Garanten für innovative Vertriebswege und Beratungsverfahren. Diese Maßnahmen liefern einen wertvollen Beitrag zur Versorgung der Bevölkerung insbesondere in der Fläche. Jüngste Erhebungen bescheinigen dem Arzneimittelversandhandel einen Zuwachs in 2014 um mehr als 11 % gegenüber dem Vorjahr. Insbesondere mobile Anwendungen kommen den Patienten und Kunden sehr zugute. Die Innovationsforschung sollte hier als Schwerpunkt ansetzen und den Bereich Telemedizin und internetbasierte Beratungs- und Vertriebslösungen besonders fördern – zum Wohle der Patienten.

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