BVDVA-Kongress-Auftakt: #bvdva16 „Innovation & Branding | Die Apotheke der Zukunft“

Berlin, 1. Juni 2016 | Heute startet der 9. BVDVA-Kongress. Der Bundesverband Deutscher Versandapotheken präsentiert die Branche des Arzneimittelversandhandels heute und morgen im Sheraton Berlin. Der jährlich stattfindende Kongress beschäftigt sich mit den Trends der Branche: E-Health, Wettbewerb, E-Commerce, Innovationen und Marketing.
Über 30 Referenten, eine Podiumsdiskussion zur aktuellen Gesundheits- und Netzpolitik, zahlreiche Industrieaussteller und ein internationaler Gast aus Estland erwarten Sie ab heute beim #bvdva16


Christian Buse, der Verbandsvorsitzende, eröffnet die Veranstaltung und spannt den Bogen über die Themenfelder Branchentrends, Digital Health und Wettbewerb. Er präsentiert auch einige Ergebnisse der Befragung, die der BVDVA zusammen mit YouGov-Deutschland im Mai durchgeführt hat.

Heute als Referenten mit dabei u.a. Norbert Paland, Ministerialdirigent im Bundesgesundheitsministerium und dort für Telematikfragen zuständig sowie Christiane Köber aus der Geschäftsführung der Wettbewerbszentrale in Bad Homburg. Außerdem

Novek Artur Estland wird am Nachmittag die Podiumsdiskussion mit den Abgeordneten des Deutschen Bundestags stattfinden. Darüber hinaus gibt es Workshops zu digitalen Therapie- und Behandlungsformen, der Vernetzung des Gesundheitssystems, neue Geschäftsfelder und -methoden, Zahlungs- und Abrechnungsmodelle sowie abschließend zur Organisationsentwicklung im Apothekenwesen.
Zentrales Thema für die Branche der Versandapotheker ist aber die Digitalisierung des Gesundheitswesens. Hierzu ist ein Gast aus Estland eingeladen. Artur Novek (s. Foto) wird in seiner Keynote am Vormittag den estnischen Gesundheitssektor vorstellen. Er arbeitet bei der estnischen Stiftung für E-Health und ist der Architekt sowie Manager der dortigen E-Health-Strategie. Einige Zahlen und Fakten zum estnischen Gesundheitssektor befinden sich am Ende dieser Pressemitteilung.

Versandapotheken tragen erheblich mit ihrer Infrastruktur zur digitalen Gesundheitsversorgung bei. Durch sie lassen sich auch ergebnisrelevante Daten zur Bewertung der Prävention und der Arzneimittelversorgung gewinnen. Aus Sicht des BVDVA ist das elektronische Rezept die Königsanwendung bei der Versorgung, die Patienten, Leistungserbringer und Leistungsträger optimal zusammenbringt und vernetzt.
Über den BVDVA Der Bundesverband Deutscher Versandapotheken (BVDVA) ist seit 2004 Interessenvertreter und Dienstleister der zugelassenen deutschen Versandapotheken und schützt deren beruflichen, wirtschaftlichen und politischen Interessen. Der BVDVA arbeitet auf Landes- und Bundesebene und engagiert sich für die Sicherstellung einer hohen Qualität der pharmazeutischen Versorgung im Arzneimittelversandhandel, wobei die bestmögliche pharmazeutische Beratung und Betreuung der Patienten im Fokus steht.

Rückfragen: presse(at)bvdva.de – Udo Sonnenberg | www.bvdva.de/aktuelles/presse 356 Wörter, 2.567 Zeichen (inkl. Überschrift)

E-Health in Estland

  • 18.12.2008: Einführung des HIS (Health Information System)
  • 01.01.2010: Einführung E-Rezept  Über 95 % der Entlassungsscheine von Krankenhäusern werden an die nationale Datenbank gesendet  
  • E-Rezepte: 98% aller Rezepte werden digital verschrieben

Vorteile:

  • Kontrolle der Wechselwirkungen von Arzneimitteln
  • Ausstellung eines Rezeptes auch über den digitalen Weg möglich
  • Elektronische Bestellung von Arzneimitteln & schnellere Lieferung
  • Health Information System
     Alle Versorger des Gesundheitswesens sind mit dem System verbunden und müssen Daten an das HIS senden
    Datenschutz:
  • Nur lizensiertes, medizinisches Fachpersonal und andere rechtlich Ermächtigte dürfen auf die Daten zugreifen
  • Patienten können ihre eigenen Daten einsehen
  • Patienten ID-Karte für die Authentifizierung und die digitale Signatur
  • Patienten können alle Zugriffe auf ihre Daten nachverfolgen
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