Arzneimittelversand: Vorteile für alle

Serie: Arzneimittelversorgung in Deutschland, Teil 3

Fortschritt ist nicht ohne Veränderungen möglich

Berlin, 22. November 2016. Der Arzneimittelversand steht derzeit im Fokus und er bietet Vorteile für alle, auch wenn Boni auf verschreibungspflichtige Medikamente gewährt werden dürfen. Er ist Teil der Digitalisierung des Gesundheitswesens und wird von mehr als der Hälfte der deutschen Internetnutzer im Alltag praktiziert. Im Zusammenspiel mit dem kommenden digitalen Rezept ist er ein wichtiger Baustein unseres Gesundheitswesens und trägt zu dessen Weiterentwicklung bei.

Deutschland will und muss das Gesundheitssystem modernisieren, was ohne den Versandhandel mit seinen digitalisierten Prozessen einen Rückschlag erleiden würde.

Patienten können sich komfortabel Medikamente zusenden lassen, auch wenn sie ihre Wohnung nur mit Hilfe verlassen können. Wer mit dem Internet nicht umgehen kann, bestellt per Telefon. Dazu ist die Fachberatung per Telefon, Mail oder Chat durch die Versandapotheken sichergestellt. Viele speziell ausgebildete Ansprechpartner stehen zur Verfügung.

Krankenkassen könnten mit Boni auf verschreibungspflichtige Medikamente Kosten einsparen. Damit wird das soziale Sicherungssystem in Deutschland finanziell eher gefördert als gefährdet.

Versandapotheken stützen die Versorgung in strukturschwachen Regionen, wo die Unterversorgung mit Präsenzapotheken bereits Gegenwart ist. Präsenzapotheken haben Niederlassungsfreiheit und es gibt bisher wenig Anreize, sich nicht in einer guten Lage anzusiedeln. Das gleichen Versandapotheken aus.

Apotheken erhalten mit einer freieren Preisgestaltung Anreize, sich in Regionen niederzulassen, in denen sie aufgrund geringer Konkurrenz bessere Margen erzielen können. So wirkt sich Wettbewerb – der in fast allen Branchen zugelassen ist – positiv auf die Apotheken vor Ort aus. Außerdem schafft der 2013 eingeführte Nacht- und Notdienstfonds vieler Orts einen fairen Ausgleich.

Laut Kundenmonitor Deutschland genießen deutsche Versandapotheken bei der Kundenzufriedenheit einen Spitzenplatz. Das ist hart erarbeitet und darauf sollte Deutschland nicht verzichten.

Über den BVDVA
Der Bundesverband Deutscher Versandapotheken (BVDVA) ist seit 2004 Interessenvertreter und Dienstleister der zugelassenen deutschen Versandapotheken und schützt deren beruflichen, wirtschaftlichen und politischen Interes-sen. Der BVDVA arbeitet auf Landes- und Bundesebene und engagiert sich für die Sicherstellung einer hohen Qualität der pharmazeutischen Versorgung im Arzneimittelversandhandel, wobei die bestmögliche pharmazeutische Beratung und Betreuung der Patienten im Fokus steht.

Rückfragen: presse(at)bvdva.de – Udo Sonnenberg | http://www.bvdva.de/aktuelles/presse
Pressematerial (Logos, Fotos, Grafiken): http://www.bvdva.de/veroeffentlichungen/fotodatenbank

Teilen auf:
Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie weiter surfen akzeptieren Sie die Verwendung. Mehr Informationen