75 Prozent der Deutschen befürworten den Arzneiversand

Repräsentative Umfrage zum Arzneiversand, Teil 2

  • 75 Prozent der Deutschen finden es wichtig, dass Arzneimittel bestellt werden können
  • Nur 17 Prozent der Deutschen können erklären, um was es beim geplanten Verbot des Arzneiversands geht

Berlin, 7. Februar 2017. Es fehlt an Aufklärung, wenn es um den Arzneiversand in Deutschland geht, wie die repräsentative Umfrage „Monitor Online-Health“ von EARSandEYES deutlich zeigt. „Leider arbeiten Kampagnen gegen den Arzneiversand hauptsächlich mit Emotionen und schüren die Angst vor dem scheinbar Unbekannten“, sagt Heinrich Meyer, Apotheker und Vorstand des BVDVA. „Dabei wäre eine faktenbasierte Aufklärung wichtig. Es geht schließlich auch um den digitalen Fortschritt im deutschen Gesundheitswesen.“

Die Online-Umfrage zeigt, dass exakt drei Viertel der Deutschen die Möglichkeit haben will, Arzneimittel zu bestellen und rund die Hälfte der Deutschen bereits Medikamente in der Versandapotheke gekauft hat. Das Vertrauen in die Versender ist also in großen Teilen der Bevölkerung vorhanden. Doch nur 46 Prozent der Befragten haben bereits von dem geplanten Versandverbot für verschreibungspflichtige Arzneien gehört und nur 17 Prozent von ihnen können erklären, um was es dabei überhaupt geht.

Wenn die Befragten neutral über den Sachverhalt aufgeklärt werden, bewerten 71 Prozent der Befragten das von Gesundheitsminister Gröhe geplante Versandverbot als nicht zeitgemäß. Lediglich 28 Prozent der Befragten befürworten, den Versandhandel für verschreibungspflichtige Arzneimittel in Deutschland komplett zu verbieten.

Eine klare Zweidrittelmehrheit sieht den Arzneiversand als zeitgemäßen Teil des deutschen Gesundheitswesens. „Die Arzneimittelsicherheit ist gegeben und jedem Päckchen liegt ein Blatt bei, unter anderem mit Hinweisen zu Wechselwirkungen. Das entspricht den hohen Anforderungen, die jeder an seine Apotheke stellen sollte – ob in der Einkaufsstraße oder im Internet“, sagt Heinrich Meyer.

 

Über die Umfrage „Monitor Online-Health“

Die vom BVDVA in Auftrag gegebene Umfrage wurde von EARSandEYES im Dezember 2016 durchgeführt. Interviewt wurden online 1.000 erwachsene, in Deutschland lebende Personen.

Über den BVDVA

Der Bundesverband Deutscher Versandapotheken (BVDVA) ist seit 2004 Interessenvertreter und Dienstleister der zugelassenen deutschen Versandapotheken und schützt deren beruflichen, wirtschaftlichen und politischen Interessen. Der BVDVA arbeitet auf Landes- und Bundesebene und engagiert sich für die Sicherstellung einer hohen Qualität der pharmazeutischen Versorgung im Arzneimittelversandhandel, wobei die bestmögliche pharmazeutische Beratung und Betreuung der Patienten im Fokus steht.

 

Rückfragen: presse(at)bvdva.de– Udo Sonnenberg | http://www.bvdva.de/aktuelles/presse

Pressematerial (Logos, Fotos, Grafiken): http://www.bvdva.de/veroeffentlichungen/fotodatenbank

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