Deutschland braucht Online-Apotheken

Acht gute Argumente für den Arzneimittelversand

Berlin, 12. September 2017. In Deutschland ist der stationäre Handel längst durch den digitalen Handel ergänzt worden und beide Vertriebswege laufen Hand in Hand: Sie ergänzen sich in für Kunden vorteilhafter Weise. Jeder kann auf die gewünschte Art und Weise einkaufen. Nur beim Versand von verschreibungspflichtigen Medikamenten wollen einige nach mehr als 13 Jahren guter Praxis davon abweichen. Warum eigentlich?!

Das sind die Argumente, die für den Arzneimittelversand sprechen – sowohl im apotheken- als auch im verschreibungspflichtigen Bereich:

  • Beitrag zur flächendeckenden Versorgung mit Arzneien: Schon heute bestellen laut Studien mehr Patienten auf dem Land bei Versandapotheken als Patienten, die in Städten wohnen.
  • Digitalisierung des Gesundheitswesens: Versandapotheken nutzen eine sichere Logistik und fordern schon lange das elektronische Rezept und den elektronischen Medikationsplan. Technisch sind die Versandapotheken vorbereitet.
  • Fairer Wettbewerb mit gedeckelten Boni und Höchstpreisen: Allgemein macht Wettbewerb die Unternehmen erfinderischer und besser als den Durchschnitt. Er setzt Anreize für eine intensivere Beratung und Patienten haben die Chance auf flexiblere Angebotsstrukturen. Versandapotheken setzen sich für einen fairen Wettbewerb und die Absicherung von Apotheken auf dem Land durch einen Strukturausgleich ein.
  • Moderne Beratung: Versandapotheken bieten wertvolle Gesundheitsinformationen online und beraten auch per Online-Chat. Es geht bei Veränderungen niemals darum, das Bestehende einfach zu ersetzen, sondern es durch neue Formen zu ergänzen. Die Versandapotheken stehen für neue Formen der Beratung.
  • Diskretion: Patienten müssen nicht unbedingt in der Offizin über ihre Leiden sprechen, sondern können sich per Telefon oder E-Mail vom Versandapotheker beraten lassen.
  • Versandapotheken schaffen moderne Arbeitsplätze: Oft haben Versandapotheken den Sitz in strukturschwachen Regionen und stärken die deutsche Wirtschaft mit Investitionen in Fachpersonal, Gebäude und Logistik.
  • Versandapotheken sind im Markt etabliert: In mehr als 13 Jahren haben sich Patienten an den Komfort des Versandhandels gewöhnt.
  • Barrierefreiheit: Geschwächte Patienten sparen sich mit Versandapotheken lange Wege, Stufen und enge Eingänge in den Apotheken vor Ort. Die Seiten der Web-Shops lassen sich oft anpassen, um leichter lesbar zu sein. Blinde können sich Texte vorlesen lassen und Taube sehen bei Filmen Untertitel.

„Versandapotheken leisten einen spürbaren Beitrag zu einer besseren Gesundheitsversorgung. Diese Vorteile müssen zum Wohle der Patienten, Verbraucher und der Solidargemeinschaft der Versicherten erhalten bleiben und weiter ausgebaut werden“, sagt der BVDVA-Geschäftsführer Udo Sonnenberg.

Über den BVDVA

Der Bundesverband Deutscher Versandapotheken (BVDVA) ist seit 2004 Interessenvertreter und Dienstleister der zugelassenen deutschen Versandapotheken und schützt deren beruflichen, wirtschaftlichen und politischen Interessen. Der BVDVA arbeitet auf Landes- und Bundesebene und engagiert sich für die Sicherstellung einer hohen Qualität der pharmazeutischen Versorgung im Arzneimittelversandhandel, wobei die bestmögliche pharmazeutische Beratung und Betreuung der Patienten im Fokus steht.

Rückfragen: presse(at)bvdva.de– Udo Sonnenberg | http://www.bvdva.de/aktuelles/presse

Pressematerial (Logos, Fotos, Grafiken): http://www.bvdva.de/veroeffentlichungen/fotodatenbank

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