Deutsche nutzen und wollen den Arzneimittelversand

Deutschland als Vorreiter – Komfort für die Versicherten

Berlin, 27. März 2019. Zwei Drittel der Bundesbürger haben schon Arzneimittel online bestellt, konstatiert das PWC Healthcare Barometer 2019. Das sind doppelt so viele Menschen wie laut dem Bundesverband Digitale Wirtschaft bereits online Lebensmittel eingekauft haben (33 Prozent) – was derzeit verstärkt im Trend liegt. Eine Zahl deckt sich in den Umfragen beim Kauf von Arznei- und Lebensmitteln via Internet: Nur 25 Prozent haben noch nie Lebensmittel, 24 Prozent noch nie Arzneimittel online bestellt und würden es in absehbarer Zeit auch nicht probieren. Dies scheint weniger mit der Ware, als mit der Bereitschaft zu tun zu haben, überhaupt Online-Shops zu nutzen.

„Arzneimittel online zu kaufen, ist für die Bundesbürger, die das wollen, eine Selbstverständlichkeit geworden“, sagt Christian Buse, Apotheker und Vorsitzender des BVDVA. Durch den Versand sparen sich die Bürger Wege und Zeit. Außerdem sind sie frei von bestimmten Öffnungszeiten und vom Ort des Einkaufs. In akuten Fällen ist in manchen Gebieten Deutschlands sogar die Lieferung am gleichen Tag möglich. Dieser Komfort ist auch in der Gesundheitswirtschaft eine willkommene Bereicherung.

Arzneimittelversand seit 15 Jahren

In Deutschland dürfen verschreibungspflichtige Arzneimittel seit 2004 versandt werden. Es gibt strenge Richtlinien, die für Arzneimittelsicherheit sorgen. Sie ist bei den Versandapotheken auf dem gleich guten Niveau, wie bei den Apotheken vor Ort. Mit dem Versand als Service für die Versicherten ist Deutschland Vorreiter in der Europäischen Union. „Die Arzneimitteldistribution ist mit dem Versand moderner geworden“, konstatiert Buse.

Die Bundesbürger wünschen sich auch die mit dem Arzneimittelversand zusammenhängende Digitalisierung. Das spiegelt eine Studie zum Thema „Telemedizin“ des Umfrageinstituts YouGov und der Nürnberger Krankenversicherung vom Januar 2019 wider: Die Hälfte der Befragten würden telemedizinische Angebote per Telefon, Chat oder Videochat nutzen. Hochgerechnet sprechen wir von 41,5 Millionen Deutschen. Sie wollen die Vorteile digitaler Kanäle auch im deutschen Gesundheitswesen nutzen.

 

Über den BVDVA

Der Bundesverband Deutscher Versandapotheken (BVDVA) ist seit 2004 Interessenvertreter und Dienstleister der zugelassenen deutschen Versandapotheken und schützt deren beruflichen, wirtschaftlichen und politischen Interessen. Der BVDVA arbeitet auf Landes- und Bundesebene und engagiert sich für die Sicherstellung einer hohen Qualität der pharmazeutischen Versorgung im Arzneimittelversandhandel, wobei die bestmögliche pharmazeutische Beratung und Betreuung der Patienten im Fokus steht.

Rückfragen: presse(at)bvdva.de – Udo Sonnenberg | http://www.bvdva.de/aktuelles/presse

Pressematerial (Logos, Fotos, Grafiken): http://www.bvdva.de/veroeffentlichungen/fotodatenbank

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