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Aktuelles

bevh

Die aktuellen Zahlen für das 1. Quartal 2017 der großen Verbraucherstudie des Bundesverbandes E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh) bestätigen weiterhin einen deutlichen Wachstumskurs im Interaktiven Handel. Der Onlinehandel als starker Wachstumstreiber des Handels legt weiterhin an Geschwindigkeit mit einem Plus um knapp 10 Prozent im Vergleich zum 1. Quartal 2016 zu.

Chancen für das deutsche Gesundheitssystemdrug 1961431 1920
Foto: Myriams-Fotos  | Lizenz cc 1.0

Berlin, 25. April 2017. Derzeit gibt es in Deutschland feste Apothekenabgabepreise, doch der Europäische Gerichtshofs (EuGH) hat entschieden, dass diese nicht europarechtskonform sind: Sie beschränken den freien Warenverkehr in der EU. „Die Benachteiligung von Versandapotheken sieht das Gericht konkret darin begründet, dass solche nicht in Deutschland ansässige Apotheken ihren Nachteil, dass sie sich nur über den Versandhandel auf dem deutschen Markt engagieren können, maßgeblich durch niedrigere Preise ausgleichen müssen, um im Wettbewerb bestehen zu können“, schreiben die Rechtsanwälte von Heuking Kühn Lüer Wojtek. Bisher bestimmt hauptsächlich die Lage den Wettbewerb unter den deutschen Apotheken, die sich frei niederlassen können. Das tun sie meist dort, wo Verschreiber sind und nicht unbedingt dort, wo ein Versorgungsengpass besteht.

Die neueste Marktanalyse von QuintlesIMS zeigt, dass im Jahr 2016 rezeptfreie Produkte im Wert von 12,9 Mrd. Euro (zu effektiven Verkaufspreisen) über Offizin-Apotheken und den Versandhandel vertrieben wurden. Das bedeutet einen Umsatzzuwachs von knapp 4 %.

In knapp sechs Wochen startet unser Jubiläumskongress. Mehr denn je geht es in diesem Jahr um die Zukunft des Arzneimittelversandhandels. Hinter uns liegen intensive Monate, in denen deutlich wurde, dass wir in die Zukunft denken. Kommen Sie zum 10. BVDVA-Kongress und gestalten Sie den Arzneimittelversandhandel im 21. Jahrhundert mit!

Gesundheitswesen sollte die Bewegung hin zu mehr Wettbewerb fortsetzen

Berlin, 11. April 2017. Bezüglich des Versands von rezeptpflichtigen Medikamenten gibt es weit bessere Lösungen als das angedachte Verbot. Auch würde ein Verbot dem bisherigen Weg des deutschen Gesundheitswesens entgegenlaufen. Dieses öffnet sich seit geraumer Zeit dem Wettbewerb, der Deutschland beflügelt hat: Am 24. Juli 1952 schrieb die Wochenzeitung "Die Zeit", wer den Leistungswettbewerb unterbinde und die Funktion des Preises ausschalte, hebe die freie wirtschaftliche Ordnung auf. Damals entstand aus dieser Art des Denkens das bekannte Wirtschaftswunder.

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