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Wer online Medikamente bestellt, ist damit meist zufrieden (92 Prozent) oder sogar sehr zufrieden. Das hat der Bitkom im April und Mai 2020 mittels einer neuen Umfrage ermittelt. 58 Prozent der Verbraucher bestellen Medikamente in der Online-Apotheke und jeder Sechste (17 Prozent) löst auch Rezepte für verschreibungspflichtige Arzneien online ein.

Im Juli verharrt der Konjunkturindex bei den deutschen Apotheken coronabedingt auf mittlerem Niveau. Für den Index befragt das IFH Köln monatlich rund 200 Apotheker online, die größere oder kleinere Offizinen in Städten oder ländlichen Gebieten führen. Hier die Ergebnisse in Kürze:

Es geht weiter mit der Digitalisierung im Gesundheitswesen: Der erste E-Health-Konnektor ist von der gematik für den bundesweiten Einsatz in der Telematikinfrastruktur (TI) zugelassen worden.

Gesundheits-Apps für das Smartphone können vom Arzt bald auf Rezept verschrieben werden. Doch laut dem Digitalverband Bitkom geht es vielen Menschen in Deutschland nicht schnell genug: Zwei Drittel (65 Prozent) wollen mehr Tempo, wenn es um den Ausbau digitaler Gesundheitsangebote geht.

Ein Versicherer warb auf seiner App für den digitalen Arztbesuch von der Diagnose über die Therapieempfehlung bis Krankschreibung. Dagegen strengte die Wettbewerbszentrale ein Grundsatzverfahren an: Ist die Werbung für eine ärztliche Fernbehandlung erlaubt? Ziel ist es, für Rechtssicherheit zu sorgen.

Das Patientendaten-Schutzgesetz (PDSG) ist vom Bundestag verabschiedet worden. Nun kann mit der Digitalisierung im Gesundheitswesen vieles leichter werden. Doch wir brauchen Standards.

Gleich drei neue Studien rund um den Gesundheitsmarkt wurden im Juni 2020 veröffentlicht. Sie allen haben einen Tenor: Die deutschen Bürgerinnen und Bürger wünschen sich mehr Digitalisierung im Gesundheitswesen. 

Das Corona-Virus beschleunigt die Digitalisierung unseres Gesundheitswesens: Im Februar 2020 boten rund 1.500 Ärzte Videosprechstunden über Portale an, im Juni 2020 sind es weit über 100.000 niedergelassene Ärzte. Die Ärzte erwarten einen deutlichen Rückgang der Videosprechstunden nach der Krise, doch das Niveau soll spürbar über dem vor der Pandemie liegen, prognostiziert eine Studie.

Wer digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) herstellt, kann ab sofort einen Antrag beim Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) stellen, um in das entsprechende Verzeichnis aufgenommen zu werden. Es ist gut für das deutsche Gesundheitswesen, dass die Digitalisierung wieder einen Schritt vorankommt.  

Da Patienten mit digitalen Angeboten Kontakte zu den Mitmenschen vermeiden, werden digitale Lösungen durch die Corona-Krise immer stärker nachgefragt. Online-Versand, Telemedizin – viele Angebote werden in allen Lebensbereichen verstärkt genutzt. Das Videokonferenztool Zoom verzeichnete beispielsweise im März 2020 ganze 110 Prozent mehr „eindeutige Nutzer“ als im Februar. Und laut Digitalverband Bitkom sprechen sich 93 Prozent der über 1.100 Befragten dafür aus, die digitale Gesundheitsversorgung weiter auszubauen.

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