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Immer mehr Deutsche bestellen ihre Arzneimittel im Internet. Für stationäre Apotheken wird der Wettbewerb immer härter. Ein Bericht über das Für und Wider von Versandapotheken. Audiobericht im NDR vom 17.10.2016.

 

Berlin - Preis, Preis, Preis: Wer als Versandapotheke erfolgreich sein will, muss günstiger als die Konkurrenz sein. Auch die Auffindbarkeit im Netz und die Nutzerführung auf der Website entscheiden, ob der Kunde den Warenkorb füllt und zur Kasse geht oder ob er weiterzieht. Die Marketingagentur Dr. Kaske hat die einzelnen Anbieter unter die Lupe genommen.

Kleine gedankliche Anregung zum Thema EUGH-Urteil RX-Boni am 19.10. Soweit war man vor zehn Jahre schon: Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD, Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung des Wettbewerbs in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz – GKV-WSG) vom 24.10.2006. Bedauerlicherweise wurde der Gesetzantrag damals „weg-lobbyiert“.

Der Versandhandel mit OTC-Arzneimitteln wächst. Insbesondere Preissuchmaschinen ziehen Apothekenkunden ins Internet: „Preissuchmaschinen ermöglichen in kurzer Zeit einen Preisvergleich. Darüber hinaus kann man sich schnell und oft sehr umfassend zu Produkten, ihrer Wirkung und Nebenwirkungen informieren und Erfahrungsberichte andere Patienten finden – bequem und anonym zu jeder Tageszeit“, schreibt IMS Health in einer Marktanalyse. Das Wachstum wird nach Meinung der Marktforscher weiter gehen.

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Mit dem Oktoberfest beginnt auch die Erkältungszeit. Die Wiesn gilt als Virenturbo. Die Redaktion des Bayerischen Rundfunks testet daher, bei wem man die beste Beratung erhält, wenn es darum geht, mehrere Medikamente zu bestellen, die nicht zusammen eingenommen werden sollten: Drogerien, Stationäre Apotheken oder Versandapotheken.

Den Bericht können Sie  hier ansehen.

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In der Kategorie Apotheken wurden 43 Unternehmen von Kunden bewertet. In die Auswertung kamen 14 Unternehmen, denen eine ausreichende Anzahl von Befragten zugrunde lag.

Ob OTC oder Kosmetik: Der Versandhandel wächst, während die Offizin-Apotheken bestenfalls auf der Stelle treten. Der Grund, warum viele Verbraucher ins Internet abwandern und selbst Akutmedikamente auf Vorrat bestellen, ist der oft günstigere Preis. Michael Hensoldt, Geschäftsführer OTC beim Marktforschungsunternehmen Insight Health, erklärt im Interview mit APOTHEKE ADHOC, wie der Preiswettbewerb im Apothekenmarkt funktioniert und welche Apotheken besonders aktiv sind.

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Wie werden sich die deutschen Versandapotheken verhalten, wenn der Europäische Gerichtshof dem niederländischen Versender DocMorris Rx-Boni erlaubt? Im Gespräch mit DAZ.online erklärt Christian Buse, Vorsitzender des Bundesverbandes Deutscher Versandapotheken, die Strategie der inländischen Internet-Anbieter.

Berlin - Zur Rose will in den kommenden zwei Jahren nicht auf die Ertragsseite schauen, sondern in Wachstum investieren: Während einer rund zwei Jahre andauernden Investitionsphase werde nicht das Unternehmensergebnis, sondern das forcierte Wachstum im Fokus stehen, kündigt die Versandapotheke an.

Nach mehrmonatiger Investorensuche hat die Zur Rose Group vor zehn Tagen bekannt gegeben, dass sich die in Zug ansässige Corisol Holding der Familie Frey an dem Medikamentenversandhändler beteiligen wird. Corisol ist in der Schweiz an kotierten Firmen wie Schweiter, Inficon sowie Datacolor und Comet beteiligt. Ausserdem ist das von Vanessa Frey geführte Family Office auch in Vietnam sowie nichtkotierten Firmen und Start-ups beteiligt. Zur Rose-CEO Walter Oberhänsli sagt im Interview mit schweizeraktien.net, dass der Investitionsansatz von Corisol mit der langfristigen Wertorientierung von Zur Rose übereinstimme. Ausserdem erläutert er den Fahrplan für die Kapitalerhöhung und spricht über das Potenzial, das sich für DocMorris ergibt, wenn das Rabattverbot für rezeptpflichtige Medikamente (RX) im EU-Raum fällt.

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