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Pressemitteilungen

Repräsentative Umfrage zum Arzneimittelversand, Teil 3

  • Mehr als zwei Drittel der Befragten halten Wettbewerb unter Apotheken für wichtig
  • 75 Prozent der Befragten befürworten Boni auf verschreibungspflichtige Medikamente
  • 91 Prozent der Befragten meinen, die Boni sollten den Patienten zu Gute kommen

Berlin, 14. Februar 2017. Für 77 Prozent der Bundesbürger ist der Wettbewerb im Apothekenmarkt wichtig, damit die Preise für Arzneimittel fair bleiben und 69 Prozent halten den Wettbewerb für wichtig, damit die Apotheken ein verlässliches Service-Angebot gewährleisten. Das ermittelte die Umfrage „Monitor Online-Health“ im Dezember 2016. „Vor allem die älteren Bundesbürger versprechen sich vom Wettbewerb unter Apotheken einen besseren Service“, sagt BVDVA-Geschäftsführer Udo Sonnenberg. „Es hat den Anschein, dass sich vor allem die stationären Apotheker einem Wettbewerb verschließen, wie es ihn in nahezu allen anderen Branchen bereits gibt.“

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Foto: Rosmarie Voegtli | Lizenz cc 2.0

Gesetz über das Apothekenwesen (Apothekengesetz – ApoG) regelt ganz klar den Notfall

BVDVA schlägt Strukturfonds zur Notfallversorgung vor

Berlin, 9. Februar 2017. Das weiterhin von Teilen der Politik geforderte Versandverbot für verschreibungspflichte Arzneimittel (RX) wird in erster Linie mit dem Erhalt der flächendeckenden Versorgung mit Arzneimitteln begründet. Zur Sicherstellung der Versorgung hat der BVDVA bereits einige konstruktive Vorschläge unterbreitet, die auch Eingang in die Diskussion gefunden haben. Allerdings: Die aktuelle Gesetzeslage ist schon heute völlig klar mit Blick auf mögliche Versorgungsengpässe in ländlichen Gebieten.

Repräsentative Umfrage zum Arzneiversand, Teil 2

  • 75 Prozent der Deutschen finden es wichtig, dass Arzneimittel bestellt werden können
  • Nur 17 Prozent der Deutschen können erklären, um was es beim geplanten Verbot des Arzneiversands geht

Berlin, 7. Februar 2017. Es fehlt an Aufklärung, wenn es um den Arzneiversand in Deutschland geht, wie die repräsentative Umfrage „Monitor Online-Health“ von EARSandEYES deutlich zeigt. „Leider arbeiten Kampagnen gegen den Arzneiversand hauptsächlich mit Emotionen und schüren die Angst vor dem scheinbar Unbekannten“, sagt Heinrich Meyer, Apotheker und Vorstand des BVDVA. „Dabei wäre eine faktenbasierte Aufklärung wichtig. Es geht schließlich auch um den digitalen Fortschritt im deutschen Gesundheitswesen.“

Repräsentative Umfrage zum Arzneiversand, Teil 1

  • 78 Prozent aller Befragten sehen im Arzneiversand eine Erleichterung für die flächendeckende Versorgung
  • 52 Prozent der Landbevölkerung bestellen Arzneimittel online
  • 53 Prozent der Landbevölkerung haben noch nichts vom drohenden Versandverbot gehört

Berlin, 31. Januar 2017. Dem Versand von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln droht ein Verbot, weil eine Teilgruppe die flächendeckende Versorgung in Gefahr sieht. Doch zeigt eine aktuelle repräsentative Umfrage unter Bundesbürgern, dass mehr als Dreiviertel aller Befragten (78 Prozent) den Versand von Arzneien als Erleichterung für die Versorgung außerhalb der Ballungszentren sehen. Dazu ordern bereits heute mehr Personen der ländlichen Bevölkerung (52 Prozent) Arzneimittel bei der Versandapotheke als Städter (44 Prozent).

Arzneimittelsicherheit und Wechselwirkungscheck sind digital abgesichert

Berlin, 24. Januar 2017. Versandapotheken sind im Gesundheitswesen wichtige Treiber der Digitalisierung, die ein vorrangiges und gefördertes Ziel der Bundesregierung ist. „Manch einer ist der völlig irrigen Meinung, Versandapotheken nehmen nur Papierrezepte entgegen und versenden Päckchen“, sagt Christian Buse, Vorstand des BVDVA. Versandapotheken digitalisieren das eingegangene Rezept, lesen beim Kommissionieren den Barcode des Medikaments ein und eine spezielle Software checkt, was der Patient sonst noch für Mittel bekommt und führt einen Wechselwirkungscheck durch. Beim Eingang des Rezepts prüft allerdings ein Mensch, eine pharmazeutische Fachkraft, das Rezept und kurz vor dem Versand ist es wieder eine pharmazeutische Fachkraft, die den Inhalt der Lieferung auf seine Richtigkeit überprüft. „Die Mischung aus digitaler und menschlicher Expertise ist dem Service und der Sicherheit bei einer niedergelassenen Apotheke mindestens ebenbürtig“, sagt Christian Buse.

Schon fast drei Millionen Deutsche sind pflegebedürftig

Berlin, 19. Januar 2017. Das Statistische Bundesamt teilte vor Kurzem mit, dass Ende 2015 in Deutschland wieder deutlich mehr Menschen pflegebedürftig waren als im Jahr zuvor. Fast drei Viertel der exakt 2,86 Millionen Pflegebedürftigen werden im eigenen Heim versorgt. Sie sind auf Medikamente angewiesen, die Ihnen meist Angehörige oder auch der Pflegedienst in der Apotheke vor Ort besorgen müssten, wenn der RX-Versandhandel verboten würde. Selbstständig können die meisten der Pflegebedürftigen eine Apotheke nicht mehr aufsuchen.


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Foto: Jerick Parrone | Lizenz cc 2.0

Nationales Verbot des RX-Versandhandels könnte zu Staatshaftung führen

Berlin, 17. Januar 2017. Bundesgesundheitsminister Gröhe möchte den Versand mit verschreibungspflichtigen Medikamenten (RX) verbieten. Doch ein nationales Verbot des RX-Versands wäre EU-rechtlich sehr riskant und blockiert zudem den digitalen Fortschritt.

Serie: Arzneimittelversorgung in Deutschland, Teil 12 

Honorar für Apotheker wurde in den letzten Jahren kontinuierlich erhöht 

Berlin, 10. Januar 2017. Das Honorar für Apotheker ist bei der Abgabe verschreibungspflichtiger Arzneien klar reglementiert: Pro Arzneipackung erhalten sie 3% vom Apothekeneinkaufspreis und einen Fixzuschlag in Höhe von 8,35 Euro.

Serie: Arzneimittelversorgung in Deutschland, Teil 11

Belieferung mit Medikamenten auch in abgelegenen Gebieten

Berlin, 20. Dezember 2016. Deutsche Versandapotheken beliefern und beraten ihre Kunden nicht nur, sie agieren zunächst einmal wie ganz normale Vorort- oder Präsenzapotheken – mit allen Rechten und Pflichten. Darüber hinaus bieten sie aber ein Vielfaches an Service, den viele Menschen seit nunmehr 13 Jahren sehr zu schätzen wissen.

Serie: Arzneimittelversorgung in Deutschland, Teil 10

Diejenigen, die mehr Dienste leisten als andere, sollten davon auch profitieren

Berlin, 15. Dezember 2016. Jede in Deutschland zugelassene Versandapotheke ist am Nacht- und Notdienst beteiligt. Direkt dadurch, dass jede deutsche Versandapotheke auch eine Präsenzapotheke betreiben muss. Indirekt beziehungsweise überproportional monetär über den Nacht- und Notdienstfonds, der 2013 eingerichtet wurde und wo jede Apotheke pro verkaufte Arzneimittelpackung 16 Cent einbezahlt.

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