Meldungen unserer Kooperationspartner

Frankfurt, 18. Juni 2015 - Unter dem Motto „Connecting Commerce“ findet vom 7.-8. Oktober in Düsseldorf die NEOCOM 2015 statt. Das Kongressprogramm mit mehr als 40 Vorträgen ist ab sofort online.

Der Apothekenmarkt erreicht im April 2015 ein Umsatzplus von rund 6 % und beläuft sich auf 2,7 Mrd. Euro (zum Abgabepreis des pharmazeutischen Unternehmers, inkl. Impfstoffe und Testdiagnostika). Es gingen 1 % mehr Packungen über die Apothekentheken bei gleicher Anzahl Arbeitstage wie im Vorjahresmonat. Das starke Mengenwachstum der beiden Vormonate wird nicht mehr erreicht, da die Erkältungswelle aktuell im Abklingen ist.

Der Interaktive Handel befindet sich auch im Frühjahr 2015 nach wie vor in einer konjunkturellen Boomphase. Die Verbreitung von Social Media hat in den letzten zwölf Monaten nochmals zugenommen und auch Mobile Commerce gewinnt weiter an Bedeutung.

Die Abgabe der „Pille danach“, je nach Präparat seit Mitte März bzw. April d.J. rezeptfrei erhältlich, stieg hinsichtlich der wöchentlichen Menge zunächst an, um sich dann auf einem stabilen Niveau einzupendeln. Da die Entlassung aus der Rezeptpflicht auf eine Entscheidung des Bundesrats zurückgeht, ist IMS Health nun der Frage nachgegangen, ob sich in den Gebieten der Kassenärztlichen Vereinigungen der Bundesländer Unterschiede nach der Abgabehäufigkeit der Arzneien in den Monaten März und April 2015 gegenüber Vorjahr zeigen. Die meisten Packungen gehen erwartungsgemäß in den bevölkerungsreichsten Ländern über die Apothekentheken, die Zuwächse fallen überall zweistellig aus, wenn auch unterschiedlich stark.

Grundsätzlich dürfen Apotheken für die Einlösung von Rezepten für verschreibungspflichtige Arzneimittel keine Boni gewähren. Wann genau die Grenze zur Illegalität bei Bonusmodellen überschritten ist, beschäftigt aber weiterhin die Gerichte. Das Landgericht Bochum hat nun ein Bonusmodell einer Apotheke, bei dem Kunden zwei Bonustaler erhalten, nachdem sie einen Arztbesuch nachweisen konnten, für zulässig gehalten. Die Richter sahen keine Verbindung zwischen der Vorlage eines Rezepts und dem Erwerb von Arzneimitteln und anderen Waren, so dass kein Verstoß gegen die Arzneimittelpreisbindung vorgelegen habe.

Das Präparat „Ellaone“ mit dem Wirkstoff Ulipristal ist seit dem 16. März 2015 rezeptfrei erhältlich, „Pidana“ mit dem Wirkstoff Levonorgestrel seit dem 15. April 2015. In den ersten Wochen nach der Entlassung aus der Verschreibungspflicht erhöhte sich die Menge abgegebener Packungen um 40%. Inzwischen hat sich die wöchentliche Abgabemenge auf ein stabiles Niveau zwischen 13.000 und 14.000 Packungen eingependelt. Dies zeigen Analysen von IMS Health.

Die fortschreitende Digitalisierung prägt Prozesse und Services deutscher Apotheken. Das zeigt der aktuelle APOkix. Internetzugang und Website sind „Must-haves“. Online-Vorbestellung ist ein beliebtes Angebot. Konjunkturindizes entwickeln sich uneinheitlich.

Für den Online- und Versandhandel war das erste Quartal des Jahres ein Grund zur Freude: Den aktuellen Zahlen der großen Verbraucherstudie des Bundesverbandes E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh) zufolge legte die Branche insgesamt um gut 8 Prozent zu. Der Onlinehandel weist gegenüber dem Vorjahreszeitraum sogar ein Plus von 10 Prozent auf.

Damit profitieren besonders die Online- und Versandhändler vom positiven Konsumklima in den Monaten Januar bis März. In diesem Zeitraum erzielten die Interaktiven Händler einen Gesamtumsatz mit Waren von rund 12,1 Mrd. EUR (2014: 11,1 Mrd. EUR). Der Onlineanteil ist noch einmal leicht um 1,5 Prozentpunkte gestiegen und betrug damit 84,5 Prozent. Das entspricht einem E-Commerce-Umsatz von 10,2 Mrd. EUR (2014: 9,3 Mrd. EUR). Zudem kauften die Konsumenten digitale Dienstleistungen im Wert von 3,2 Mrd. EUR (2014: 2,6 Mrd. EUR).

Big Data mithilfe von Analyse-Tools und Online Intelligence interpretieren, um Customer Journeys individuell und effektiv zu gestalten

Wie schaffen es Unternehmen mit den Chancen, die die Digitalisierung der Welt mit sich bringt, ihre Kunden individuell und effektiv anzusprechen? Um diese zentrale Fragestellung drehte sich die IMS Health Veranstaltung Next Generation Healthcare Technology, die am 22. April in Frankfurt stattfand. Keynote Speaker Dr. Wolfgang Martin, Experte für Analytik, Business Intelligence und Customer Relationship Management (CRM), half bei der Beantwortung dieser Frage, indem er den anwesenden Life- Science-Unternehmensvertretern aufzeigte, dass bei all ihrem Tun der Kunde mit seinen Bedürfnissen und Interessen stets im Mittelpunkt stehen müsse.

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