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Da Patienten mit digitalen Angeboten Kontakte zu den Mitmenschen vermeiden, werden digitale Lösungen durch die Corona-Krise immer stärker nachgefragt. Online-Versand, Telemedizin – viele Angebote werden in allen Lebensbereichen verstärkt genutzt. Das Videokonferenztool Zoom verzeichnete beispielsweise im März 2020 ganze 110 Prozent mehr „eindeutige Nutzer“ als im Februar. Und laut Digitalverband Bitkom sprechen sich 93 Prozent der über 1.100 Befragten dafür aus, die digitale Gesundheitsversorgung weiter auszubauen.

Berlin, 25.05.2020 | Die Bürger verhalten sich während der Corona-Pandemie vorbildlich: Sie vermeiden alle überflüssigen Kontakte. Das gilt auch für den Einkauf von Medikamenten. Versandapotheken können kontaktlos Medikamente liefern. Es fehlt aber noch die elektronische Verordnung. Sie muss rasch kommen – für alle über die Telematikinfrastruktur. Im Bundestag findet diese Woche eine Anhörung dazu statt.

Der Kabinettsentwurf des Patientendaten-Schutz-Gesetzes (PDSG) sieht u.a. vor, dass ein elektronisches Rezept ab 2022 verpflichtend eingeführt wird. Durch ein Makelverbot soll verhindert werden, dass Drittanbieter Geschäfte mit der Vermittlung solcher eRezepte machen können. Dadurch soll die freie Apothekenwahl gewahrt werden.

Das Marktforschungsinstitut Nielsen hat für den Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH) den neuen Gesundheitsmonitor erstellt. Bei der aktuellen Skepsis gegenüber der Corona-App mutet das Ergebnis erstaunlich an: 77 Prozent der Bevölkerung erwarten von einer höheren Digitalisierung im Gesundheitswesen mehr Sicherheit für Patienten.

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