Aktuelles

Die vergangene Woche dominierte bei Interpol der Kampf gegen den illegalen Handel mit Arzneimitteln. Denn illegale Arzneimittel bergen große Risiken für die Patienten: Wirkstoffe können falsch, zu hoch, zu niedrig dosiert sein oder gar ganz fehlen. Auch wenn enthaltene Wirkstoffe nicht angegeben sind, kann die Einnahme der Arzneimittel Leib und Leben gefährden.

Es überrascht nicht eben stark: Die kürzlich veröffentlichte Studie Healthcare-Barometer 2020 der Beratungsgesellschaft PwC zeigt wieder, dass vielen das E-Rezept nicht früh genug kommen kann. Laut Umfrage können sich mehr als drei Viertel der Bundesbürger vorstellen, auf das E-Rezept umzusteigen.

Langsam scheint in Deutschland Bewegung in die Digitalisierung rund um Apotheken zu kommen: DocMorris will Offizin-Apotheken in eine Plattform einbinden und der Bundesgerichtshof beschäftigt sich mit Klagen der Apothekerkammer Nordrhein gegen EU-Versandapotheken, die sich auch auf das Heilmittelwerbegesetz auswirken können.

Wieder ist eine Studie zu E-Health, spezieller zum E-Rezept, erschienen. Das verdeutlicht die Bedeutung des Themas, das auch auf dem BVDVA-Kongress am 18./19. Juni in Berlin auf den Tisch kommen wird. Verfolgen kann man die Diskussionen rund um innovative Arzneimittelversorgung auch auf Twitter unter #bvdva20.

Berlin, 27. Januar 2020 | Heute im Laufe des Vormittags wird der 20-jährige Pharmaziestudent Benedikt Bühler im Petitionsausschuss des Bundestages zu seiner Petition für ein Verbot des Rx-Versandhandels befragt. Dabei ist das Thema schon länger vom Tisch. Auch der Apothekerverband ABDA unterstützt Bühlers Petition nicht.

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